Bewahren, ausbalancieren, entwickeln

Herzlich willkommen ...

Begabung öffnet zwar das Tor zu Leistung, aber nicht Alle wollen und können hindurchgehen. Nicht die Öffnung des Tores, sondern die Fähigkeit und Bereitschaft, in die Richtung zu gehen, entscheiden, ob Leistung erreicht wird. Das führt mitten hinein in die persönliche Lebenssituation eines Menschen, der sich selbst Ziele setzt, auf die hin er seine Anstrengung ausrichtet und seine Möglichkeiten ausbaut. Die wie selbstverständlich erhobene Forderung, dass Begabung in Leistung umgesetzt werden müsse, ist nicht selbstverständlich, sondern stößt auf das Recht des Kindes und Jugendlichen wie auch später der Erwachsenen, dieses Ziel gegen andere abzuwägen und sich zu entscheiden.

Anders ist es bei Kindern und Jugendlichen, die wollen, aber nicht können, selbst dann nicht, wenn ihre Begabung das Tor weit geöffnet hat. Dass sie nicht hindurchgehen können verletzt sie. Ihre Versuche bleiben unwirksam; sie selbst - so erleben sie - sind unwirksam. Diese mögliche Erfahrung von Kindern und Jugendlichen gefährdet ihre seelische Entwicklung.

Das IGL hat sich seit fünfzehn Jahren darauf spezialisiert, das Verhältnis von Begabung und Leistung diagnostisch, beratend und fördernd zu entwickeln. Dabei geht es in der Regel nicht (nur) um die Denkfähigkeit, sondern um die biografisch-seelische Gesamtsituation, die auch die Familie und die Schule mit einbeziehen kann. Nach einer gründlichen Aufklärung der Ursachen wird eine Hilfeplanung gemeinsam erarbeitet und gegebenenfalls  begleitet.

Das IGL arbeitet auf dem Stand der Wissenschaft. Das gilt sowohl für die diagnostischen Verfahren als auch für die psychologischen und neurobiologischen Forschungsergebnisse, die in unsere Arbeit einfließen. Näheres darüber erfahren Sie auf dieser Site unter "Grundlegende Aufsätze".

Kontakt: 0171 5533848 oder 0171 5272471

Standorte:  Babenhausen (Sitz des Instituts, zwischen Darmstadt und Aschaffenburg) und

                 Frankfurt (Praxisraum und Ombudsstelle)