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Herzlich Willkommen

Sie sind im Institut für Leistungsentwicklung, Partner im gemeinnützigen Beratungszentrum Hessen. Seit zwanzig Jahren sammeln wir Erfahrungen mit Hochbegabten und Begabungsförderung, aber auch mit den kleinen und großen Problemen, die mit hoher Intelligenz verbunden sein können. Sie finden bei uns "Alles unter einem Dach":

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Diagnostik

Intelligenz- und Persönlichkeitstests, Biografische Anamnese, Analyse von Familien-, Schul- und Ausbildungssituation sowie beruflichem Umfeld, Beurteilung bei Verdacht auf ADHS, Asperger, Autismus, Depression. Unsere Diagnostik vermeidet isolierte IQ Tests, sondern umgibt diese mit weiteren Informationen, die im einleitenden Gespräch und mit vorab auszufüllenden persönlichkeitsdiagnostischen Materialien erhoben werden (ab dem Alter von 9 Jahren).

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Beratung

Aus den Details des IQ Tests und den weiteren diagnostischen Ergebnissen ergibt sich eine solide Informationsgrundlage, die eine Empfehlung für die weitere Entwicklung fundiert oder gegebenenfalls die Richtung für eine Hilfeplanung erkennen lässt. Wenn wir unsere jungen oder erwachsenen Patienten in schwierigen Situationen sehen, legen wir großen Wert darauf, eine vorschnelle Zuordnung von beobachteten Problemen zu psychischen Störungen zu vermeiden. Statt dessen beginnt jede Beratung mit der Suche nach Störfaktoren in der persönlichen Umgebung und nach Strategien, diese Störfaktoren unwirksam zu machen („Therapie der Umgebung“).

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Hilfe

Wenn mehr als Beratung erforderlich ist, dann bieten wir konkrete Hilfen an: Verhaltenstraining, persönliche Coachings, Selbsthilfegruppen, für Eltern die Begleitung zu Schulgesprächen, Fortbildungen, Lehrertraining.

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Schulen

Das IGL bietet Hilfe bei erforderlichen Notbeschulungen (Beteiligung des Jugendamtes notwendig).  Beginnend im Sommer 2016 wird das IGL  ein inklusives Gymnasium (mit-)gründen, das Kinder und Jugendliche mit erkennbarer Störungsentwicklung aufnimmt (www.karl-popper-schule.de).

 

Diese Seite bietet Ihnen außergewöhnliche Möglichkeiten.

  • Informieren Sie sich über unsere Arbeit (Abläufe, Grundsätze und wichtige Punkte, Kosten)
  • Lesen Sie in unserem umfassenden Textteil über die wissenschaftlichen Hintergründe von Hochbegabung
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Soll ich mein Kind im IGL vorstellen?

Viele Eltern werden von Kindergarten, Schule oder Kinderarzt an uns verwiesen und fragen sich, ob es angebracht ist, ihr Kind in einer psychologischen Praxis vorzustellen, eventuell auch einen IQ-Test durchführen zu lassen. Oft werden Vermutungen über Störungen mitgeteilt – das Kind könnte hyperaktiv sein oder autistisch.

Wenn Eltern unsicher sind, wie sie die Entwicklung ihres Kindes fördern können und Anlass sehen, sich nicht allein auf ihr „Bauchgefühl“ zu verlassen, dann ist die Entscheidung sinnvoll; die Beratung wird die Situation strukturieren und das Vertrauen in eigenes Handeln zurückbringen. Dringend ist die Entscheidung immer dann, wenn ihr Kind mit sich, seiner Umgebung oder den gestellten Anforderungen nicht zurechtkommt, ohne dass es hierfür eine plausible Erklärung zu geben scheint.

Wenn z.B. Hochbegabte Probleme haben, dann wirken sie meist paradox:


Sie denken effizient,

  • aber das bemerkt man nicht an ihren Leistungen;
  • aber sie trauen sich nichts zu;
  • aber das hilft ihnen nicht dabei, ihr eigenes Verhalten zu steuern.

Anweisungen, Herausforderungen, Belohnung und Strafe scheinen nicht zu wirken. Die Beziehung zu Lehrern, Eltern, Geschwistern oder Mitschülern wird schwierig, und die Ideen, wie das Kind unterstützt werden könnte, gehen aus.

Familien, die mit ihren Kindern solche Situationen erleben, sollten sich frühzeitig Hilfe holen, um eine Störungsentwicklung im Anfangsstadium zu unterbrechen.

Das IGL und mit ihm das Gemeinnützige Beratungszentrum Hessen (BZH) weichen in einer wichtigen Ausgangsvermutung von therapeutisch orientierten Ansätzen ab: Sie sehen das betroffene Kind nicht in einer korrekturbedürftigen seelischen Situation, sondern sie analysieren die Passung zu seiner Umwelt: den Lernbedingungen, Erwartungen und Verhaltensweisen seiner Umgebung (in Kindergarten, Schule, Familie). Bestehen Missverhältnisse zwischen Begabung und Leistungsanspruch? Zwischen verfrühten Fähigkeiten / Interessen und dem Entwicklungsstand der Gleichaltrigen in der Umgebung des Kindes? Oder bestehen Einschränkungen etwa der visuellen oder akustischen Wahrnehmung oder der feinmotorischen Fähigkeiten, die Hochbegabte auf frustrierende Hindernisse bei der Umsetzung in Leistung prallen lassen? Besteht eine besondere Sensibilität in der Sinneswahrnehmung oder im Erleben von Gefühlen?

Der Patient ist in dieser Ausgangsvermutung nicht das Kind, das sich an den Widerständen reibt, aufbegehrt gegen das Misslingen ohne zu wissen, wo das Problem liegt – der Patient ist im ersten Ansatz immer die Umgebung. Das ist die Besonderheit des IGL und die Grundlage des Erfolgs bei seiner Unterstützung von

gesunden Kindern in schwieriger Situation“.

Von der Diagnostik der Passung ausgehend stellt sich die Beurteilung von seelischen Erkrankungen wie ADHS oder Autismus oder Asperger anders dar, als wenn sie mit Checklisten zur Verhaltensbeschreibung und mit Interviews, wie sie psychiatrischen Diagnosen zugrunde liegen, klassifiziert werden. Die Verhaltensprobleme der Hochbegabten, die aus Passungsstörungen entstehen, werden von den Beobachtungsinventaren erfasst und statistisch weit überwiegend zu Unrecht einer psychischen Erkrankung zugerechnet (10 :1). Solche „sekundären Neurotisierungen“ von tatsächlich bestehenden Erkrankungen zu unterscheiden ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die entscheidenden Einfluss auf die Hilfeplanung hat: Kranken Kindern soll man mit Medikamenten helfen, für gesunde Kinder in schwieriger Situation soll man die schwierige Situation verändern. Die Grundlage dafür Beides zu unterscheiden ist eine aussagefähige Diagnostik.