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Unterforderung

Hochbegabung ist ein Begriff der Psychologie, der sich auf den Rang eines Menschen auf einer Leistungsskala bezieht. Pädagogisch wirft der Begriff der Hochbegabung eher Fragen auf, als dass er aufklärend wirkt. Für das praktische pädagogische Handeln schlagen wir daher vor, den Begriff gleichsam ins Pädagogische zu übersetzen, und zwar so, dass er den Sachverhalt bezeichnet, der kausal am Anfang der Bildungsbiografie von hochbegabten Kindern steht und sich dann in vielerlei Spielarten in der weiteren Geschichte eines hochbegabten Menschen bemerkbar macht: Unterforderung. Hochbegabung wird im allgemeinbildenden Schulwesen wirksam als Unterforderung.

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Underachievement

Von Underachievement spricht man, wenn die tatsächliche Leistung eines Kindes oder Jugendlichen (Leistungsperformanz) auffällig diskrepant ist zu der Leistung, die an sich aufgrund der vorliegenden Begabung zu erwarten wäre (Leistungspotential). Fast immer tritt Underachievement in Kombination mit störendem oder verstörtem Verhalten und erheblicher Belastung des Familienklimas auf.

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Enrichment

Der Begriff des Enrichment stammt von Joseph S. Renzulli, dem amerikanischen Nestor der Hochbegabtenpädagogik. Renzulli arbeitet an einem Curriculumentwurf, der hier im gleichen Ordner erläutert wird, dem Parallelcurriculum.

Im Jahr 2002 ist Renzullis Schoolwide Enrichment Model in der Schweiz auf Deutsch erschienen. Hier finden sich alle Hinweise, die Lehrerinnen und Lehrer brauchen ...

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Hilfe in Schulen

Zunächst sollten Eltern sich klar machen, dass 80 % aller hochbegabten Kinder in der Schule zurecht kommen. Nicht ohne Probleme, wie andere Kinder auch, aber schließlich finden sie ihren Weg. Nicht jede Störung des Verhaltens oder der Leistung ist ein Krisenzeichen. Das Vertrauen in die Normalität sollte nicht durch die bloße Information über eine vorliegende Hochbegabung eingeschränkt werden ...

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Praxisbeispiele zu einem fördernden Erziehungsalltag

Eine eindeutige klare Kommunikation sorgt dafür, dass sich Kinder sicher fühlen. Eine regelbezogene Interaktion, die statt der Differenz zwischen dem Erwachsenen und dem Kind das gemeinsame Bemühen um ein gelingendes Zusammenleben in den Mittelpunkt stellt, verhindert kraftzehrenden Machtkampf und stärkt die Persönlichkeit der Kinder im sozialen Leben.

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Fernschule

Ein Weg, Kinder und Jugendliche im Unterricht zu fördern, nutzt die Materialien der deutschen Fernschulen. Diese Schulen sind an sich für deutsche Familien gedacht, die im Ausland leben und an ihrem Ort keine deutsche oder sonst angemessene Schule finden. Die Angebote der Fernschulen stehen aber auch im Inland zur Verfügung. Nach deutschem Recht ist zwar eine Ersatzbeschulung auf diesem Weg nicht möglich, ergänzend zum Schulunterricht können sie jedoch eingesetzt werden und erweisen sich dann gerade bei der Förderung von Hochbegabten als nützlich.

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Selbsthilfegruppe für Mütter und Väter

Das IGL hat mehrere Selbsthilfegruppen für Eltern von hochbegabten Kindern und Jugendlichen gegründet und jeweils mehrere Jahre begleitet.Selbsthilfegruppen sind geschlossene Gruppen. Die Mitglieder kommen regelmäßig zusammen und werden im Zeitverlauf füreinander kompetent. Sie erfahren wechselseitig von den Problemen, die sie zusammengeführt haben, sie beraten gemeinsam, wie die jeweiligen Familien vorgehen könnten

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Begabungsmodelle

In der Literatur zur Hochbegabung gibt es einige sogenannte Modelle der Hochbegabung. Drei der bekanntesten sind die von Renzulli, von Heller und Hany sowie das von Mönks und Ypenburg. Genau besehen rekonstruieren sie aber nicht Hochbegabung, sondern sie geben eine Art Landkarte, was alles zusammenkommen muss, um Begabung zu unterstützen. Insofern gelten sie in gleicher Weise auch für normale Begabungen. ...

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Springen

Weil Kinder in ihrer altersangemessenen Lernumgebung nicht begabungsgerecht herausgefordert werden, ist es notwendig, Ratschläge zum Springen zu geben. Viel lieber würden wir allen unterrichtenden Lehrkräften Hilfen zur Leistungsdifferenzierung geben. ...

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